Erfahrung in Manueller Medizin

Seit Mitte der 1980er-Jahre beschäftige ich mich intensiv mit Verfahren der Manuellen Medizin. In meiner Praxis verfüge ich über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Behandlung unterschiedlicher Organsysteme. Meine therapeutische Arbeit und meine Kenntnisse im Bereich der Prävention verstehe ich als Ergänzung zu ärztlicher Diagnostik und Behandlung.

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Begleitung von Menschen mit Schmerzen. Am Anfang stehen häufig eine ausführliche Beratung und – wenn erforderlich – die Vernetzung mit weiteren Fachpersonen des Gesundheitswesens. Die gezielte Mobilisierung und Balancierung einzelner Bereiche des Haltungs- und Bewegungssystems wird durch individuell abgestimmte Körperübungen ergänzt.

Mein eigener Weg zu dieser Arbeit begann mit persönlichen Erfahrungen als Schmerzpatient. Nachdem ich zwei Jahre lang unter Beschwerden gelitten hatte, wurde ich durch eine asiatische Bewegungsmethode und später durch eine entsprechende Behandlungsmethode schmerzfrei. Diese Erfahrung weckte mein nachhaltiges Interesse an unterschiedlichen medizinischen und bewegungstherapeutischen Ansätzen.

Lehr- und Referententätigkeit

Seit mehr als 35 Jahren bin ich als Lehrtherapeut für Körpermechanik, Manuelle Verfahren und Gesundheitssport tätig. Daraus entwickelten sich langjährige Lehrtätigkeiten an der Universität Hamburg im Fachbereich Sportwissenschaft, beim Deutschen Sportbund, auf Fachfortbildungen für Gesundheitsberufe sowie bei Gesundheitskongressen.

Auf Anfrage bin ich als Lehrender und Referent im gesamten deutschsprachigen Raum tätig.

Engagement in Berufsverbänden

1989 war ich Mitgründer des Berufsverbandes der Taiji- und Qigonglehrer. Dort engagierte ich mich unter anderem für Qualitätssicherung, die Anerkennung von Weiterbildungen und die Entwicklung berufsethischer Grundsätze.

1992 war ich außerdem Mitgründer des Berufsverbandes für Shiatsutherapeuten. Auch hier setzte ich mich für fachliche Qualitätsstandards, anerkannte Weiterbildungen und eine klare Berufsethik ein – sowohl für medizinisch-professionelle Anbieter als auch für Angebote im Laienbereich.

Ganzheitsmedizin und Eigenverantwortung

Seit seiner Gründung im Jahr 1988 war ich langjähriges Mitglied im Förderkreis für Ganzheitsmedizin e. V. Während meines Medizinstudiums arbeitete ich in Kliniken, die Patientengruppen und die Eigenkompetenz von Selbsthilfegruppen gezielt in die Behandlung einbezogen.

Die Stärkung von Eigenkompetenz und persönlicher Verantwortung ist seitdem ein wichtiger Bestandteil meines beruflichen Verständnisses.

Kommunikation und systemische Perspektiven

Ich absolvierte Weiterbildungen an Instituten für Kommunikation und systemische Betrachtungsweisen in Hamburg und München. Erste prägende Einblicke erhielt ich 1983 im Rahmen meiner Ausbildung in der Jugendarbeit durch Mitarbeitende von Prof. Friedemann Schulz von Thun.

Seitdem beschäftigen mich die vielfältigen Formen menschlicher Kommunikation und ihre Bedeutung für Begegnung, Beratung und therapeutische Prozesse.

Kulturschätze im Dialog

Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Verbindung unterschiedlicher kultureller Wissensbestände. Impulse aus anderen Kulturen können das moderne Leben und heutige Behandlungskonzepte konkret bereichern. Dabei distanziere ich mich ausdrücklich von Heilversprechen und einfachen Erklärungsmodellen für den Menschen, seine Gesundheit oder sein Leben.

Mich interessiert eine individuelle Medizin, die zum jeweiligen Menschen passt und die verfügbaren Möglichkeiten unserer Zeit verantwortungsvoll einbezieht.

Meine ersten Begegnungen mit altchinesischer Kultur wurden durch Dr. phil. Christel Proksch geprägt. Dabei beeindruckte mich weniger das vermeintlich „Asiatische“ als vielmehr der humanistische Anspruch und die Verbindung zur Idee der Aufklärung im Sinne Kants.

Die Beschäftigung mit chinesischer Kalligrafie vertiefte mein Verständnis dafür, wie Sprache unterschiedliche Perspektiven auf Mensch und Welt ausdrückt. Dieses Interesse führte mich später zu ethnologischen Seminaren und zu einer vergleichenden Betrachtung verschiedener Medizinsysteme. Im Zentrum stand dabei die Frage, wie Krankheit und Gesundheit innerhalb unterschiedlicher kultureller Zusammenhänge verstanden werden.

Wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Faszienforschung, unter anderem von Dr. Robert Schleip und der Universität Ulm, ergänzen meine praktische Arbeit um aktuelle Erklärungsansätze. Sie helfen dabei, die Wirkung elastischer Bewegungsqualitäten, langkettiger Schraubbewegungen sowie langsamer und anlehnender manueller Behandlungstechniken differenzierter zu betrachten.

Ihr Michael Dackau


Vita

In meiner Praxis habe ich über 30 Jahre Erfahrung in Anwendung mit Verfahren der Manuellen Medizin in der Therapie verschiedener Organsysteme.
Diese Arbeit und meine Kenntnisse zu einer Prävention stehen in Verbindung und Ergänzung zu ärztlichen Diagnosen und Verfahren. Die Behandlung von Schmerzpatienten, eine eingehende Beratung und bei Bedarf eine weiterführende Vernetzung im Gesundheitswesen sind häufig beginnende Interventionen, wie Patienten meine Arbeit kennen lernen. Für die Begleitung von Schmerzpatienten hat sich die Mobilisierung sowie Balancierung einzelner Anteile im Haltungs- und Bewegungssystem mit individuellen Körperübungen als ein zusätzliches Angebot bewährt.

Seit 35 Jahren arbeite ich als Lehrtherapeut für Körpermechanik, Manuelle Verfahren und im Bereich Gesundheitssport.
Daraus entstanden langjährige Lehrtätigkeiten an der Universität Hamburg im Fachbereich Sportwissenschaft, beim Deutschen Sportbund, auf Fachfort­bildungen für Gesundheitsberufe sowie bei Gesundheitskongressen.

Seit 1985 habe ich meine Erfahrungen in der Anwendung von Manueller Medizin kontinuierlich erweitert.
Meine beginnende Motivation entstand aus eigenen Erfahrungen als Schmerzpatient. Im Besonderen wurde ich nach zwei Jahren durch Verfahren einer asiatischen Bewegungs- und später einer Behandlungsmethode schmerzfrei.

Ich bin Mitgründer des Berufsverbandes der Taiji- und Qigonglehrer 1989 und habe mich u.a. in den Segmenten Qualitätssicherung, Anerkennung von Weiterbildungen und für eine Berufsethik eingesetzt.

Ich bin Mitgründer des Berufsverbandes für Shiatsutherapeuten 1992 und habe mich u.a. in den Segmenten Qualitätssicherung, Anerkennung von Weiterbildungen und für eine Berufsethik jeweilig für medizinisch professionelle Anbieter und im Laienbereich eingesetzt. Seit 20 Jahren wird Shiatsu im europäischen Kulturraum als eine medizinische Anwendung und als ein erweiterndes Verfahren in der Physiotherapie erforscht, anerkannt und integriert.

Ich war langjährig Mitglied des Förderkreises für Ganzheitsmedizin e.V. seit der Gründung 1988.
Ich arbeitete damals noch als ein Medizinstudent in Kliniken, welche verstärkt mit Patientengruppen und deren Eigenkompetenz von Selbsthilfegruppen zusammen arbeiteten. Stichwort : Eigenkompetenz und Verantwortung.

Ich habe Weiterbildungen an Instituten für Kommunikation und systemischer Betrachtungsweise in Hamburg und München. Beginnend durch Ausbildungen in der Jugendarbeit mit Mitarbeitern von Prof. Friedemann Schulz von Thun 1983 habe ich Einblick in „die Großbaustelle Kommunikation“ erhalten. Die Formen und Möglichkeiten an menschlicher Kommunikation sind für mich grundlegend von Interesse.

Bei entsprechenden Anfragen arbeite ich im deutschsprachigen Raum.

Es geht in meiner Arbeit um Integration von kulturellem Wissen. Ich erlebe, dass Impulse aus einer anderen Kultur ein modernes Leben konkret bereichern können. Ich distanziere mich dabei von Heilversprechen und biete für Mensch und Leben keine einfachen Erklärungsmodelle an. Mich interessiert eine individuelle und für den Patienten stimmige Medizin, mit all den Möglichkeiten in der heutigen Zeit.

Mir hat seit meinen ersten Kontakten mit altchinesischer Kultur durch Dr. phil. Christel Proksch der humanistische Anspruch mit der Idee von Aufklärung (Kant) mehr imponiert, als das erst einmal „asiatische“. Dass ich mich wiederholt mit chinesischer Kalligraphie beschäftigte, ist eher dem beginnenden Verständnis für die Bedeutung von Sprache als Ausdruck von Perspektiven von „Mensch und Welt“ zu verstehen. Dieses Interesse hat mich später in Seminare zur Ethnologie gebracht und dort zu einer vergleichenden Betrachtung von Medizinsystemen mit den jeweiligen Auffassungen, was Krankheit und anders, was Gesundheit, aus einem kulturellen Kontext heraus bedeuten kann. Ich bin froh über einen wissenschaftlichen Zugang über Erkenntnisse aus der Faszien-Forschung, (Uni-Ulm, Dr. Robert Schleip) welche Erklärungsmodelle liefert, warum eine elastische Bewegungsqualität mit langkettigen Schraubbewegungen wirksam ist. Ebenso gibt es neue Erklärungsmodelle, warum langsame und anlehnende Behandlungsqualitäten in Manueller Medizin Verklebungen im Gitternetz der Faszien lösen können.

Ihr Michael Dackau,
in gelingender ansteckender Gesundheit für Sie da